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Israelbezogener Antisemitismus als pädagogische und gesellschaftliche Herausforderung

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Vier Menschen sitzen an einem Tisch, die Gesichter sind nicht im Bild. Sie halten Stifte in der Hand und sehen nachdenkend aus. Eine Hand schreibt etwas auf das Plakat auf dem Tisch, welches sehr unstrukturiert gestaltet ist. Auf dem Tisch sind noch mehr Stifte und eine Tasse. Auf der Sitzbank erkennt man einen geöffneten Laptop und einen Rucksack im Hintergrund. © Pixabay
Workshop mit ADIRA am 08.10.2026 – von historischen Hintergründen und Entwicklungen des israelisch-palästinensischen Konflikts bis zur problematischen Gleichsetzung von Jüdinnen*Juden mit dem Handeln des israelischen Staates
ADIRA lädt ein

Workshop zu israelbezogenem Antisemitismus als pädagogische und gesellschaftliche Herausforderung

08.10.2026, 10:00 – 15:00 Uhr
Jüdische Gemeinde Dortmund, Prinz-Friedrich-Karl-Straße 9, 44135 Dortmund

Der israelisch-palästinensische Konflikt ist häufig Gegenstand kontroverser Debatten und löst starke Emotionen aus. Im öffentlichen Diskurs zeigen sich dabei immer wieder vereinfachende Schuldzuweisungen, die Dämonisierung Israels oder die problematische Gleichsetzung von Jüdinnen und Juden mit dem Handeln des israelischen Staates. Solche Deutungsmuster haben seit dem 7. Oktober 2023 deutlich an Sichtbarkeit und Intensität gewonnen. Zugleich stellt sich zunehmend die Frage, wann israelbezogener Antisemitismus vorliegt und wie pädagogische Fachkräfte sowie zivilgesellschaftliche Akteur*innen damit angemessen umgehen können.

Der Workshop bietet zunächst eine kompakte Einführung in die historischen Hintergründe und Entwicklungen des israelisch-palästinensischen Konflikts. Darauf aufbauend setzen sich die Teilnehmenden anhand konkreter Beispiele mit Erscheinungsformen, Motiven und Wirkungsweisen israelbezogenen Antisemitismus auseinander. Ziel ist es, für antisemitische Narrative im Kontext des Nahostkonflikts zu sensibilisieren, ihre Auswirkungen auf Betroffene sichtbar zu machen und zugleich Raum für Fragen, Reflexion und den Umgang mit eigenen Unsicherheiten zu schaffen.

Im Mittelpunkt des Workshops steht dabei nicht die Bewertung aktueller Kriegshandlungen oder politischer Entwicklungen im Nahen Osten. Vielmehr geht es darum, israelbezogenen Antisemitismus als spezifische Form von Antisemitismus zu erkennen, seine Folgen für jüdisches Leben und das gesellschaftliche Miteinander zu verstehen sowie Handlungsmöglichkeiten für die eigene pädagogische oder berufliche Praxis zu entwickeln. Den Abschluss bildet daher die gemeinsame Erarbeitung von Ansätzen für einen Umgang mit entsprechenden Situationen.

Der Workshop findet im Rahmen des Veranstaltungsprogrammes des »Netzwerks zur Bekämpfung von Antisemitismus« statt und richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende aus Bildungs-, Jugend-. und Sozialeinrichtungen, Verwaltungen sowie weiteren Multiplikator*innen.

Für eine Teilnahme ist eine Anmeldung per Mail unter bildung@adira-nrw.de bis zum 04.10.2026 notwendig.

Mehr Informationen zu dem Seminar sowie zur Anmeldung und Teilnahme finden sich unter: https://adira-nrw.de/workshop-israelbezogener-antisemitismus-als-paedagogische-und-gesellschaftliche-herausforderung/ sowie in dem digitalen Flyer.