Hilfe, ohne Worte: Das stille Hilferuf-Handzeichen
- SchuDS

Ein Handzeichen kann eine wichtige Botschaft vermitteln, ohne dass ein Wort gesprochen werden muss. Der stille Hilferuf wurde entwickelt, um Menschen in Not eine unauffällige Möglichkeit zu geben, auf ihre Situation aufmerksam zu machen.
Das Zeichen kann beispielsweise eingesetzt werden, wenn eine Person nicht offen um Hilfe bitten kann oder sich dadurch zusätzlich gefährden würde. Wer das Handzeichen erkennt, sollte aufmerksam sein und die Situation ernst nehmen.
Das Handzeichen wird in diesen drei Schritten ausgeführt:
- Handfläche nach oben halten
- Daumen in die Handfläche legen
- Finger über den Daumen klappen
Aber wie reagieren, wenn Sie das Zeichen wahrnehmen?
- Ruhe bewahren
- Ist die hilfesuchende Person allein?
- Diskrete Ja-/Nein-Fragen stellen, um herauszufinden, welche Art der Hilfe gewünscht ist.
- Ist die hilfesuchende Person nicht allein?
- Durch eine unauffällige Reaktion zeigen, dass der Hilferuf bemerkt wurde.
- Unauffällig weitere Menschen im Umfeld auf die Situation aufmerksam machen.
- Die Situation aus sicherer Distanz beobachten.
- Im Notfall die Polizei unter 110 verständigen.
- Die mutmaßlich gefährdende Person niemals selbst konfrontieren und sich nicht selbst in Gefahr bringen.
Hinweis: Niemand sollte sich selbst in Gefahr bringen oder unüberlegt in eine gefährliche Situation eingreifen.
Damit das Zeichen im entscheidenden Moment funktioniert, ist es wichtig, dass es möglichst viele Menschen erkennen können. Aufmerksamkeit und Wissen können dazu beitragen, dass ein stiller Hilferuf nicht ungehört bleibt.
Hier finden Sie eine Übersicht der Notfallnummern an der TU Dortmund.
