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Wissenschaft, Antidiskriminierung, Demokratie

Handreichung zum Umgang mit rechten Anfeindungen in Wissenschaft

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Eine Computertastatur mit überwiegend weißen Tasten. Im Mittelpunkt steht eine grüne Taste, auf der ein weißes Symbol mit einem Blatt Papier und einem Stift abgebildet ist. © gettysignature
Die Handreichung ordnet rechtsextreme Angriffe gegen die Wissenschaft ein und liefert Handlungsperspektiven aus Sicht der Mobilen Beratung im Kontext Hochschule.

Handreichung - Umgang mit rechten Anfeindungen gegen die Wissenschaft (nicht barrierefrei)

Die Handreichung ist im Rahmen der Praxispartnerschaft zwischen dem Bundesverband Mobile Beratung (BMB) und dem Forschungsverbund „GERDEA“ entstanden.

Im Frühjahr 2025 wurde an der Ruhr-Universität Bochum der Raum des autonomen queer*feministischen Referats mit aufgebrochener Tür und einem beschädigten Archiv vorgefunden. Auf dem Campus kam es wiederholt zu rechtsextremen Schmierereien, dem Abbrennen von Pride-Flaggen und der Verwendung von rechtsextremen Symbolen und Codes (siehe Handreichung, S.5).

Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie einzelne Wissenschaftler*innen sind in der Vergangenheit immer wieder zum Ziel extrem Rechter geworden. Dies zeigt das vorangegangene Beispiel an der RUB sowie auch der aktuelle Fall von Prof.in Dr.in Christina Brüning, Professorin für Geschichtsdidaktik an der Philipps-Universität Marburg, die u.a. wiederholt Morddrohungen erhalten hat (siehe Solidarität mit Prof.in Dr.in Brüning und allen Betroffenen rechter Gewalt und Drohungen vom 19.06.2026)

Der Forschungsverbund und der Bundesverband der mobilen Beratung zeigen in ihrer theoretischen und praktischen Symbiose auf, wie extreme Rechte gegen die Wissenschaft vorgehen.

Lebendige Demokratien und die Rolle der Wissenschaft

Analytisch wird mit der (geschlechterreflektierenden) Rechtsextremismusforschung z.B. die rechtsextreme Raumeinnahmen im universitären Kontext betrachtet. Diese zielt es vor allem auf Personen und Einrichtungen ab, die eine menschenrechtsorientierte, kritische und demokratische Wissenschaft und Hochschulkultur fördern. Anhand aktueller Angriffe sowie Einschüchterungsversuche wird aufgezeigt, dass diese sich von Beschädigungen von Büros über digitale oder sogar körperliche Gewalt erstrecken.

Ebenso zeigt die Handreichung Handlungsperspektiven aus der Beratung im Kontext Hochschule, wie z.B. einen 10-Punkte-Plan auf.

Als Teil der Arbeitsgruppe „Bedrohungsmanagement" beschäftigen wir uns mit solchen Vorfällen und entsprechenden (internen) Handlungsabläufen.

Wie Sie in Fällen von Diskriminierung und sexualisierter Gewalt als nicht betroffene Person aktiv handeln können, erfahren Sie hier.

Zögern Sie im Notfall bitte nicht Notruf oder Polizei zu alarmieren: Notfallnummern an der TU Dortmund

Sie sind betroffen oder haben etwas mitbekommen? Wir beraten vertraulich und parteilich: