Erinnerungskultur und die deutsche Israel-Palästina-Debatte
- SchuDS

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit der Frage, wie Schule und Universität als Orte gestaltet werden können, an denen unterschiedliche Erfahrungen, Narrative und Haltungen ins Gespräch gebracht und in ihrer Kontroversität in Beziehung gesetzt und reflektiert werden können. Im Zusammenhang erinnerungskultureller Auseinandersetzungen geht es insbesondere darum, wie über Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung diskutiert werden kann, ohne Konflikte zu vereinfachen oder Perspektiven auszublenden.
Saba-Nur Cheema ist Politologin, Publizistin und Antirassismus-Trainerin. Meron Mendel ist Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main und Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences. Beide veröffentlichen regelmäßig zu gesellschaftlichen Debatten um Erinnerungskultur, Diversität und Meinungsfreiheit. Gemeinsam haben sie die Essay-Sammlung „Muslimisch-jüdisches Abendbrot" geschrieben, die auf ihrer gleichnamigen Kolumne für die Frankfurter Allgemeine Zeitung basiert, in der sie kontroverse Themen um muslimisch-jüdische Lebensformen besprechen.
Für Rückfragen zur Veranstaltung wenden Sie sich an: sara.kipfertu-dortmundde
Veranstaltungsort: 04. Dezember 2025, 18:15 - 19:45 Uhr, Hörsaal 1, Emil-Figge-Straße 50, 44227 Dortmund
