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Newsletter März 2026

Neuigkeiten von der TU-Dortmund

Dr. Ute Zimmermann hat zum 01.01.2026 den Staffelstab als Leitung der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt an Nadine Finke-Micheel übergeben. Eine Vorstellung in Form eines kleinen Interviews befindet sich weiter unten unter dem Reiter "Kurzinterviews". 

Auf der Homepage der TU Dortmund bündelt ab sofort der neue Reiter „Diversität“ Informationen, Ansprechpersonen und Netzwerke rund um das Thema. 

Wissenschaft, Forschung und Lehre leben von der Vielfalt an Perspektiven, Ideen und Fragen. Diversität ist also ein Herzstück unserer Hochschule. Mit dem neuen Reiter „Diversität“ auf der Hauptseite rückt die TU Dortmund dieses zentrale Thema noch stärker in den Fokus und macht Akteur*innen sichtbarer.

Die Inhalte wurden von der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt zusammengestellt und bieten einen umfassenden Überblick über Informationen, Angebote und engagierte Personen, die sich für ein respektvolles, chancengerechtes und inklusives Campusleben einsetzen.

Im Diversitätsportal können Sie mehr über die vielfältigen Aktivitäten erfahren, die Diversität am Campus nachhaltig stärken und schützen sollen.

Hier geht es zum Diversitätsportal

Für Anmerkungen und Wünsche wenden Sie sich gerne an Nadine Finke-Micheel

Fragen, Anregungen oder Wünsche: 

per Telefon +49 (0)231 75771 oder 

per E-Mail

Das HoKiDo-Elterncafé öffnet wieder seine Türen!
Von 15 bis 16 Uhr gibt es an ausgewählten Terminen im KuKi-Raum Gelegenheit zum entspannten Austausch bei Kaffee und Kuchen. Kinder sind herzlich willkommen – die Aufsichtspflicht liegt bei den Eltern.

Termine:

  • Mi., 01.04. (kein Scherz)
  • Di., 12.05.
  • Do., 18.06.

Die Kurzzeitkinderbetreuung (KuKi) bei HoKiDo hat ihre Betreuungszeiten ausgeweitet! Ab sofort können insgesamt bis zu 8 Kinder im Alter von 10 Monaten bis 4 Jahren bis zu 4 Stunden täglich in der KuKi betreut werden. 

Das Angebot kann von allen TU-Angehörigen sowie Gästen der TU genutzt werden. 

Betreuungszeiten von Montag bis Freitag (Abweichungen nach Absprache möglich): 

  • 08:00 bis 12:00 Uhr
  • 08:30 bis 12:30 Uhr
  • 09:00 bis 13:00 Uhr
  • 10:00 bis 14:00 Uhr
  • 12:00 bis 16:00 Uhr

Der Familien-Service war zu Besuch in der KuKi und hat einige Eindrücke eingefangen. Das Video ist auf unserem Instagram-Kanal veröffentlicht.

Zum Video 

Kontakt: Ulrike Grates

Die Pflege von Angehörigen kommt oft sehr unvorbereitet. Die Organisation der Pflegesituation ist eine Herausforderung. Beruf oder Studium, eigene Familie und Pflege zusammenzubringen ist für viele Pflegende ein Balanceakt. Pflegelotsin Ulrike Grate bietet hilfreiche Informationen und Tipps. 

Ulrike Grates, seit 2021 Pflegelotsin der TU Dortmund, lädt alle Hochschulangehörigen, die sich den Herausforderungen der Pflege Angehöriger stellen oder diese Aufgabe zukünftig übernehmen, zu einem gemeinsamen Austausch über Zoom ein.

Themen sind unter anderem:

  • Hilfen und Unterstützungsmöglichkeiten
  • Erfahrungen teilen und im Dialog bleiben
  • neue individuelle und kreative Lösungen durch den gemeinsamen Austausch finden

Wann?

Dienstag, 19.05.2026, 10:00 Uhr

Wo?

Zum ZoomRaum

Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

Am 23. April 2026 finden die bundesweiten Veranstaltungen Girls*Day und Boys*Day statt, an denen sich auch die TU Dortmund mit einem vielfältigen Programm beteiligt. Unter dem Motto „Entdecke die TU Dortmund“ haben Mädchen und Jungen die Möglichkeit, unsere Universität auf spannende Weise kennenzulernen. 

Die Fakultäten und Einrichtungen mit MINT-Schwerpunkt bieten spezielle Angebote für Schülerinnen im Alter von 10 bis 16 Jahren an. Gleichzeitig können Schüler derselben Altersgruppe Bereiche mit gesellschafts- und kulturwissenschaftlichen Schwerpunkten erkunden. In getrennten Gruppen erhalten die Teilnehmenden Einblicke in Studiengänge und Ausbildungsberufe, in denen das jeweils andere Geschlecht bislang überwiegt. 

Das Programm umfasst eine Vielzahl an Aktivitäten – darunter Informationsveranstaltungen, Experimente und Mitmach-Workshops. Schülerinnen können beispielsweise mehr über Künstliche Intelligenz erfahren oder ihr handwerkliches Geschick in der Werkstatt ausprobieren. Jungen haben etwa die Möglichkeit, sich mit Popmusik oder den Rehabilitationswissenschaften näher zu befassen.

Wir laden Ihr Kind bzw. Ihre Kinder herzlich ein, den Tag an der TU Dortmund zu verbringen.

Die Anmeldung erfolgt über die Webseite des Girls*Day bzw. des Boys*Day.
Auf den offiziellen Webseiten gibt es im Servicebereich die Antragsformulare zur Freistellung vom Schulunterricht für diesen Tag.

Aktuelles aus Dortmund und Umgebung

Der Podcast "5-1-7: 180 Sekunden Informationen für Familien" ist ein Angebot der Präventionsfachstelle des Jugendamts der Stadt Dortmund. In diesem Format werden relevante Themen für Eltern aufbereitet.

Es wird zum Beispiel darüber gesprochen... 

  • was bei einem Willkommensbesuch nach der Geburt des Kindes passiert,
  • was eine freiberuflich tätige Hebamme für Aufgabengebiete hat,
  • wie das Kita-Portal aufgebaut ist, 

... und vieles mehr.

In der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund gibt es nicht nur spannende Inhalte für Erwachsene zu entdecken, sondern auch für Kinder. 

Neben der Kinderbaustelle (Draußen-Spielplatz) können verschiedene Workshops, wie z.B. der Nähworkshop (für Kinder ab ca. 12 Jahren), besucht werden. Anhand eines Suchspiels/Quiz werden Kinder spielerisch durch die Ausstellung geführt (z.B. mit dem Drachen Roxi in der Flammenjagd).

Zur Kinderbaustelle 

Zum Nähworkshop 

Zur Flammenjagd 

Am 23.04. ist der Welttag des Buches, weshalb in der Woche um diesen Tag herum in allen Bibliotheken in Dortmund "Spiel, Spaß und Spannung" auf dem Programm steht. Es finden Aufführungen von Theatergruppen und Musiker*innen statt, die zum Mitmachen und -tanzen einladen.

Jeden dritten Sonntag im Monat findet von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr im Café des Mütterzentrums Dortmund ein Ein-Eltern-Treff statt, bei dem sich Alleinerziehende miteinander vernetzen können. Für eine kostenlose Kinderbetreuung für kleinere Kinder sowie ein Bastelangebot für größere Kinder ist gesorgt.

Die LEBEDO (Psychosoziale Beratungsstelle für LSBTIQ* - Vielfalt Leben in Dortmund) bietet regelmäßig sonntags von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr einen Regenbogenfamilientreff im Mehrgenerationenhaus im Mütterzentrum Dortmund an. Eingeladen sind alle Familien, die sich als Regenbogenfamilie definieren und Kinder im Baby-, Kleinkind- und Grundschulalter haben sowie Paare mit Kinderwunsch.

Interessante Projekte, Angebote und Umfragen

Im Rahmen einer repräsentativen Umfrage der Körber-Stiftung wurden 2025 insgesamt 1.006 Eltern von Kindern zwischen 12 und 18 Jahren in Deutschland zum Thema Elternbelastung befragt. Dabei wurden sowohl die Gründe für Belastungen als auch Unterstützungsstrukturen für Eltern und ihre Kinder untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Eltern im Alltag unter Druck stehen. Die größten Stressfaktoren sind dabei die globale Sicherheitslage, zu wenig Zeit für sich selbst und die Paarbeziehung. Auch finanzielle Sorgen und die Mediennutzung der Kinder spielen eine Rolle. Viele Eltern begleiten und unterstützen ihre Kinder dabei aktiv, wünschen sich jedoch eine stärkere Unterstützung durch Schulen und das Bildungssystem.

Das Forschungsprojekt "InterCare" befasst sich mit der Vereinbarkeit von (Aus-)Bildung und Pflegeaufgaben. Dafür werden sowohl pflegende Personen zwischen 18 und 30 Jahren nach ihren Erfahrungen befragt, also auch Pflegeempfangende, die mindestens 20 Jahre älter als die unterstützende Person sind. 

Wissen aus der Beratung / Good to know

Studierende, deren Mutterschutzzeiten in die Bearbeitungszeiten einer Studien-, Bachelor- oder Masterarbeit fallen, können Anspruch auf eine verlängerte Bearbeitungszeit haben. Wenn der Bearbeitungszeitraum in die Schutzfristen fällt (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt), unterbrechen bzw. verlängern diese die Bearbeitungszeit entsprechend. Wenn zum Beispiel eine Masterarbeit normalerweise in vier Monaten anzufertigen ist, kann sich der Bearbeitungszeitraum um bis zu 14 Wochen verlängern – je nachdem, in welche Zeit die Mutterschutzfrist fällt. Studierende sollten hierfür frühzeitig Kontakt mit dem Prüfungsamt aufnehmen und ihre Schwangerschaft der TU Dortmund melden.

Hier geht es zum Meldeformular

Während der Mutterschutzfristen besteht ein relatives Prüfungsverbot. Auf dieses kann jedoch freiwillig verzichtet werden, wenn ausdrücklich gegenüber den Lehrenden bzw. Prüfenden erklärt wird, dass an Prüfungen oder Veranstaltungen teilgenommen werden kann. Solange keine Gefährdung für die schwangere Person oder das Kind besteht, können also auch während des Mutterschutzes Prüfungen abgelegt werden.

Studierende mit Kind(ern) erhalten eine bevorzugte Platzvergabe bei zulassungsbeschränkten Lehrveranstaltungen. Bitte wenden Sie sich dafür rechtzeitig an die Ansprechpersonen Ihrer Fakultät.

Über die Hebammen Hotline erhalten werdende Eltern aus Dortmund Informationen rund um Hebammenleistungen sowie Unterstützung bei der Suche nach einer Hebamme.

Telefon: +49 (0) 231 50 10188

Erreichbarkeit: dienstags von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Kurzinterviews

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer neuen Position als Leitung der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt. Können Sie sich und Ihren beruflichen Werdegang unseren Leser*innen kurz vorstellen?

Herzlichen Dank! Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben, die mit der Stelle einhergehen. 
Noch während meines Studiums an der RUB (Erziehungswissenschaft und Sozialpsychologie) bin ich bereits 2011 über eine Projektförderung an die TU Dortmund gekommen, um gemeinsam mit einer Kollegin das Schülerinnen-Projekt MinTU – Mädchen in die TU Dortmund zu starten. Nach meinem Masterabschluss ergab sich dann die Möglichkeit den Fokus thematisch von der Berufswahlentscheidung von Schülerinnen auf die Karriereentwicklung für Studentinnen im Projekt „female.2.enterprises“ und Postdocs im Karriereforum für Postdocs der Universitätsallianz Ruhr zu verschieben. 
Dem Thema diversitätssensible Karriereentwicklung bin ich bis zu meinem Wechsel auf die Stabsstellenleitung treu geblieben und habe auch einige Jahre in der Beratung, Qualifizierung und Vernetzung von Promotionsinteressierten und Promovierenden im Graduiertenzentrum mitgewirkt. 
In den letzten 10 Jahren hatte ich die Möglichkeit, in allen thematischen Bereichen der Stabsstelle mitzuwirken; Das umfasste z.B. die Ausrichtung großer Familientagungen, die Begleitung des 1. Re-Audit-Prozesses für das Zertifikat „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbandes oder die Begleitung des Aktionsplans „Eine Hochschule für alle“, aber auch ganz praktisch das kooperative Angebot von Workshops zum Thema Diversität in der Lehre oder geschlechter­gerechte Sprache. 2021 durfte ich dann die stellvertretende Leitung der Stabsstelle übernehmen und damit noch stärker strategisch als auch bundesweit vernetzt in unseren vielfältigen Themengebieten arbeiten.

Welche Themen und Angebote des Familien-Service liegen Ihnen aktuell besonders am Herzen?

Mir ist wichtig, dass Studierende und Beschäftigte an der TU Dortmund mit Sorgeverantwortung wissen, dass wir sie jederzeit bestmöglich unterstützen und sie sich nicht allein fühlen mit Planungsunsicherheiten, vielleicht auch Sorgen oder Vereinbarkeits-Konflikten. Öffentlichkeitsarbeit für die Beratungs- und Betreuungsangebote am Campus ist daher zentral. Auch wenn wir im Familien-Service nicht in jeder Angelegenheit direkt helfen können, versuchen wir doch immer Informationen und auch weitere Beratungsmöglichkeiten zu vermitteln und Austauschräume (wie z. B. mit dem Pflegetreff für Studierende) zu schaffen. Am Ausbau solcher Peer-Formate wollen wir auch in Zukunft verstärkt arbeiten.

Das Thema Pflege von Angehörigen liegt mir ebenfalls am Herzen, da es auf Grund des demografischen Wandels ein immer größeres für Mitarbeitende aber auch Studierende der TU Dortmund wird. Hier wollen wir uns im Familien-Service schon frühzeitig gut aufstellen.

Sie bringen auch eigene Erfahrungen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit. Welche Empfehlungen können Sie an unsere Leser*innen weitergeben?

Um es mit einem schönen Kalenderspruch (ich glaube von John Lennon) zu sagen: „Leben ist das, was passiert, während du beschäftigt bist andere Pläne zu machen.“ Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man die schönsten Pläne zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie machen kann und dann kommt meist doch etwas dazwischen. Seien es Grippewellen, plötzliche Kitaschließungen oder auch chronische Erkrankungen. Es ist trotzdem wichtig, diese Pläne zu machen und dann zu lernen, sie flexibel anzupassen, wenn es doch anders kommt. Genau dabei möchten wir Sie mit dem Familien-Service sehr gern unterstützen!

Fun Facts

Schon im Mutterleib können Babys Geräusche und Musik wahrnehmen. Etwa ab der 23. Schwangerschaftswoche reagieren sie auf Klänge, gegen Ende der Schwangerschaft sogar gezielt auf Musik. Studien zeigen zudem, dass Neugeborene vertraute Melodien wiedererkennen. Viele Säuglinge reagieren positiv, wenn sie einen Klang erneut hören, den sie bereits vor der Geburt wahrgenommen haben.

Kontakt und Feedbacklink

Unser Familien-Service bietet eine Vielzahl von Beratungsmöglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium und Ausbildung sowie Wissenschaft und Beruf an. Wir unterstützen Studierende und Beschäftigte dabei, individuelle Lösungen für unterschiedliche Lebenssituationen zu finden.

Mögliche Themen könnten sein:

Für eine Terminabstimmung sind wir unter familien-service@tu-dortmund.de oder telefonisch erreichbar. Wir freuen uns auf Sie!

 

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Wir freuen uns über Ihr Feedback, um den Newsletter noch passgenauer zu gestalten! 

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