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Best Practices gegen Antisemitismus im Hochschulkontext

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Laptop-Tastatur mit schwebenden Symbolen für Zielscheibe, Video, Abschlusskappe, Zahnräder, Lupe, Präsentation und aufgeschlagenes Buch © Nicole Jansen​/​TU Dortmund
Wie können Hochschulen antisemitischen Ideologien wirksam begegnen? Das neue Fortbildungsangebot der Hochschulübergreifenden Fortbildung NRW (HÜF) vermittelt erprobte Präventions- und Interventionsansätze und überträgt sie in den Hochschulkontext. Die Teilnahme ist kostenlos, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Antisemitismus ist ein Problem in vielen gesellschaftlichen Bereichen und macht sich auch an Hochschulen bemerkbar. Das Fortbildungsmodul „Was hilft? Best Practices gegen Antisemitismus im Hochschulkontext“ richtet sich an Beschäftigte an Hochschulen in Nordrhein-Westfalen und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Ziel ist es, Handlungssicherheit zu stärken und konkrete Strategien für Prävention und Intervention kennenzulernen.

Im Mittelpunkt stehen antisemitische Ideologien und die Frage danach, wie angemessen auf antisemitische Vorfälle reagiert werden kann.

Das Modul stellt bewährte Methoden vor – von Schulprojekten über Bildungsangebote bis hin zu Social-Media-Kampagnen – und diskutiert deren Übertragbarkeit auf den Hochschulalltag.

Die Teilnehmenden erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit:

  • einem Planspiel zum Umgang mit antisemitischen Äußerungen an der Hochschule,
  • der Vorstellung von Bildungsmaterialien,
  • Möglichkeiten zur Vernetzung mit Initiativen und Fachstellen,
  • sowie Inputphasen, Einzel- und Gruppenübungen.

Dozierende:

Dr. des. Matheus Hagedorny 

Katrin Henkelmann 

Anstehende Angebote:

  • Do 19.03.2026 9-13 Uhr (Anmeldeschluss: 17.03.2026) hier anmelden
  • Do 25.06.2026 09-13 Uhr (Anmeldeschluss: 24.06.2026) hier anmelden

Organisation und Anmeldung via HÜF NRW.

Inhaltlich betreut wird das Projekt vom Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) in Aachen. Die Organisation und Durchführung erfolgen in Kooperation mit der Hochschulübergreifenden Fortbildung NRW (HÜF).

Projektleitung: Prof. Dr. Stephan Grigat
Wissenschaftlicher Leiter: Matheus Hagedorny
Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Katrin Henkelmann

Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte beachten Sie das gesonderte Anmeldeverfahren für einzelne Hochschulen.

Weitere Programmangebote:

Was ist Antisemitismus? Von antikem Judenhass bis zur Israelfeindschaft

Geschichte und Gegenwart des arabisch-israelischen Konflikts