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Studieren mit Kind

Schwan­ger­schaft im Stu­di­um

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch!

Für Sie gilt das Mutterschutzgesetz und die TU Dort­mund stellt sicher, dass Sie wäh­rend Ihrer Schwan­ger­schaft im Stu­di­um keinen Gefährdungen ausgesetzt sind. Bitte nehmen Sie da­her jetzt diesen Fragebogen/ diese Checkliste zur Hand und wenden sich damit an­schlie­ßend an  Claudia Hannappel aus dem Referat Ar­beits- und Umweltschutz, Tel. +49 231 755 3306. Sie wird ge­mein­sam mit Ihnen und Be­schäf­tig­ten Ihrer Fa­kul­tät prü­fen, ob Gefährdungen für Sie vorliegen und ggf. wel­che Bedarfe Sie für die Fort­set­zung Ihres Stu­di­ums haben.  

Haben Sie Fragen zur Vereinbarkeit Ihres Stu­di­ums mit Schwan­ger­schaft und Elternsein? Möchten Sie andere Stu­die­ren­de mit Kind(ern) kennenlernen und erfahren, wel­che Angebote wir für Sie auf dem Cam­pus haben? Dann wenden Sie sich bitte an unsere Mit­ar­bei­ter*innen vom Familien-Service, Tel.: +49 231  755 6912 oder unter familien-servicetu-dortmundde

Zur Planung Ihres wei­te­ren Studienverlaufs ist es hilfreich, nun folgende Fragen zu klären:

Machen Sie sich am besten eine Über­sicht über die Leis­tun­gen, die Sie für Ihr Stu­di­um noch zu erbringen haben. Welche Leis­tun­gen schaf­fen Sie noch in der Zeit der Schwan­ger­schaft und wel­che Leis­tun­gen stehen dann nach der Entbindung an?

Verläuft Ihre Schwan­ger­schaft unkompliziert, geht es Ihnen gut und sprechen keine Sicherheitsbedenken dagegen (im Detail gleich hier im folgenden Absatz), dann kön­nen Sie das Stu­di­um auch wäh­rend der Mutterschutzfrist fortsetzen. Das heißt, als schwangere Studentin kön­nen Sie wäh­rend der ge­sam­ten gesetzlichen Mutterschutzfrist, d.h. sechs Wochen vor dem Geburtstermin und acht bzw. zwölf Wochen nach der Entbindung, Ver­an­stal­tun­gen be­su­chen und Prüfungen ablegen. 

Wenn Sie mit gefährlichen Stoffen (z. B. im Labor) oder mit Ma­schi­nen ar­bei­ten, sollten Sie auf jeden Fall früh­zei­tig zu Beginn Ihrer Schwan­ger­schaft, ge­mein­sam mit Claudia Hannappel aus dem Referat Ar­beits-und Umweltschutz (s.o.) sowie dem jeweiligen Prüfungsamt, die Gefährdungsbeurteilung durchgehen. In einigen Fällen ist die TU zu be­son­de­ren Schutz­maß­nah­men verpflichtet (siehe oben).

Das Mutterschutzgesetz schützt Sie mit Beginn Ihrer Schwan­ger­schaft und wäh­rend der Stillzeit bis ein Jahr nach der Entbindung. Fragen zum Mutterschutzgesetz beantwortet Ihnen auch der Familien-Service der TU Dort­mund.

Ein Kind spürt bereits im Mutterleib Stress, Unwohlsein und Unruhe der Mutter. Wenn es Ihnen gut geht, kann der Alltag weiter­gehen - planen Sie vielleicht einfach mehr Pausen ein. Es ist dann nicht not­wen­dig, früh­zei­tig komplett auszusetzen. Gönnen Sie sich ruhig die Zeit für die Geburtsvorbereitung und die Anschaffung von Kinderbettchen & Co. An der TU Dort­mund gibt es Baby- und Ruheräume zum Stillen, Wickeln oder Ausruhen. Schwangere auf dem Cam­pus kön­nen sich hierhin zurückziehen und ruhen.

Für die Erbringung von Stu­di­en­leis­tun­gen gibt es keine einheitliche Regelung. Es empfiehlt sich, Ihre Situation mit den zuständigen Lehrenden persönlich zu besprechen und über die Abgabe der Leis­tun­gen zu beraten.

Auch hier gilt für die Erbringung von Stu­di­en­leis­tun­gen, dass es keine einheitlichen Sonderregelungen gibt. Diese sollten Sie im persönlichen Ge­spräch mit Ihren Dozentinnen und Dozenten besprechen. Für alle neuen und zu ändernden Prüfungsordnungen gelten folgende Re­ge­lung­en:

„…Macht die oder der Stu­die­ren­de durch ärztliches Zeugnis glaubhaft, dass sie oder er wegen länger andauernder oder ständiger körperlicher Be­hin­derung oder chronischer Erkrankung nicht in der Lage ist, eine Prüfungsleistung ganz oder teilweise in der vorgesehenen Form oder Frist zu erbringen, so legt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses fest, in welcher anderen Form oder Frist die Prüfungsleistung erbracht wird. Bei Zweifeln wird die zuständige Person oder Stelle für Fragen zu Belangen behinderter Stu­die­ren­der be­tei­ligtPrüfungsverfahren berücksichtigen die gesetzlichen Mutterschutzfristen und die Fristen der Elternzeit sowie Ausfallzeiten durch die Pflege des Ehegatten, des eingetragenen Lebenspartners/der eingetragenen Lebenspartnerin oder einer/eines in gerader Linie Verwandten oder ersten Grades Verschwägerten, soweit diese oder dieser pflegebedürftig ist.“

„... Eine benotete Prüfung gilt als mit nicht aus­rei­chend (5,0) be­wer­tet, wenn die Kandidatin oder der Kandidat zum Prüfungstermin ohne triftige Gründe nicht erscheint oder wenn sie bzw. er nach Beginn der Prüfung ohne triftige Gründe von der Prüfung zurücktritt. Dasselbe gilt, wenn die Prüfungsleistung in einer Klausur nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Die für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachten Gründe müs­sen dem Prü­fungs­aus­schuss unverzüglich schriftlich angezeigt und glaubhaft ge­macht wer­denBei Krank­heit der Kandidatin oder des Kandidaten oder eines von der Kandidatin oder dem Kandidaten überwiegend zu betreuenden Kindes wird die Vorlage eines ärztlichen Attests verlangt. Bei Krank­heit der Kandidatin oder des Kandidaten müs­sen sich aus dem ärztlichen Attest die Befundtatsachen ergeben, die in allgemeinverständlicher Form die Prüfungsunfähigkeit belegen. Erkennt der Prü­fungs­aus­schuss die Gründe für den Rücktritt oder das Versäumnis nicht an, wird dies der Kandidatin oder dem Kandidaten schriftlich mitgeteilt.“

Diese Re­ge­lung­en sind vom zuständigen Prü­fungs­aus­schuss auch zu berücksichtigen, wenn sie noch nicht in die Prüfungsordnung des Studiengangs auf­ge­nom­men wurden. Konkrete Auskünfte er­hal­ten Sie über Ihre zuständigen Studiendekaninnen und Studiendekane, die Lehrenden sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Fa­kul­tä­ten.

Antworten auf häufig gestellte Fragen im Prüfungswesen gibt es im Prüfungs-FAQ.

Stu­die­ren­de mit Kindern kön­nen auch dann Stu­di­en­leis­tun­gen erbringen oder Prüfungen ablegen, wenn sie auf Grund von „Erziehung und Be­treu­ung eigener Kin­der“ beurlaubt sind. Sie haben dann aber keinen Anspruch mehr, BAföG zu er­hal­ten. Stu­die­ren­de, die für ih­re eigene Person Anspruch auf Kindergeld haben, er­hal­ten wäh­rend eines Urlaubssemesters auch keine Kindergeldleistungen für sich.

Nahaufnahme Babyfüße die aus einer blauen Decke schauen © Pixabay
Detailaufnahme von einer Kinderhand, die bunte Bauklötze hält © Pixabay
Nahaufnahme Hände eines Paares die Kinderschuhe festhalten © Pixabay

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Auf unserem Lageplan sehen Sie, wo sich unser Gebäude auf dem Cam­pus befindet.

Lageplan

Aus Rich­tung Essen (Bochum, Autobahnkreuz Dort­mund West):

Nehmen Sie von der A40 die Abfahrt Dort­mund Dorstfeld (43). Biegen Sie links auf den Hauert und dann wieder links auf die Emil-Figge-Straße ab.

Sie kön­nen die Parkplätze an den Einfahrten 9,10 oder 12 nut­zen und über die Parkplätze zur Rückseite des Gebäudes G1 laufen.

Alternativ biegen Sie an der Ampelkreuzung rechts auf Vo­gel­pothsweg ab und nut­zen den Parkplatz an der Einfahrt 21. Zu Fuß gelangen Sie dann über denselben Weg zu unseren Büros wie unter „Mit öf­fent­lichen Verkehrsmitteln“ beschrieben.

Aus Rich­tung Dort­mund (Unna, Kamener Kreuz):

Nehmen Sie von der A40 die Abfahrt Dort­mund-Barop (44) und biegen Sie dann direkt links ab. Fahren Sie bis zum Kreisverkehr und nehmen Sie im Kreisverkehr die erste Ausfahrt in die Emil-Figge-Straße.

Sie kön­nen den Parkplatz an der Einfahrt 21 nut­zen. Biegen Sie dazu an der Ampelkreuzung links auf Vo­gel­pothsweg ab. Zu Fuß gelangen Sie dann über denselben Weg zu unseren Büros wie unter „Mit öf­fent­lichen Verkehrsmitteln“ beschrieben.

Alternativ kön­nen Sie die Parkplätze an den Einfahrten 9,10 oder 12 nut­zen und von hinten zum Gebäude G1 laufen. Fahren Sie dazu an der Ampelkreuzung weiter geradeaus auf der Emil-Figge-Straße; die Parkplätze liegen auf der linken Seite.

Sie erreichen den Cam­pus Nord der TU Dort­mund mit der S1, der H-Bahn oder den ver­schie­de­nen Stadtbussen (445, 447, 462, 465, NE8).

Von der S-Bahn-Haltestelle „Dort­mund Uni­ver­si­tät“ bzw. der H-Bahn-Haltestelle "DO-Uni­ver­si­tät S" kommend gehen Sie die Treppen hoch, an der Uni­versi­täts­biblio­thek vorbei und überqueren die Brücke, die zum orangenen Men­sa­ge­bäu­de führt.

Die Bushaltestellen "Dort­mund Uni­ver­si­tät" befinden sich unter der genannten Brücke, Sie gelangen über ver­schie­de­ne Treppen hinauf. Die H-Bahn-Haltestelle "Cam­pus Nord" befindet sich un­mit­tel­bar auf der Brücke.

Laufen Sie von hier aus auf das Men­sa­ge­bäu­de zu und lassen Sie das Hochhaus mit dem TU-Logo auf dem Dach links liegen. So gelangen Sie zum Martin-Schmeißer-Platz mit sei­nem Brunnen und den Bäumen. Überqueren Sie den Platz und gehen Sie weiter die Treppen hoch und wenn Sie oben angekommen sind, wenden Sie sich direkt nach rechts. Sie sehen dann bereits die große Hausnummer Emil-Figge-Straße 66.

Benutzen Sie den Eingang mit der Bezeichnung G1, die Räu­me der Stabs­stel­le befinden sich dort im Erdgeschoss.

Weitere In­for­ma­ti­onen

Deutsche Bahn - Portal

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.